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Auf der Suche nach Wracks und Doggerland
Pressemitteilung Deutsches Schiffahrtsmuseum, Bremerhaven, Institut der Leibniz-Gemeinschaft, 12. Au

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven soll in einem Forschungsprojekt ber 2.000 Wracks in der deutschen Nordsee und ihre wissenschaftliche Bedeutung erkunden.

Gut 2.000 Wracks warten in der deutschen Nordsee noch auf ihre wissenschaftliche Entdeckung. Und die kann jetzt schnell kommen. Dem Forschungs- und Nationalmuseum Deutsches Schiffahrtsmuseum, Forschungseinrichtung der Leibniz Gemeinschaft, in Bremerhaven stehen in den kommenden drei Jahren rd. 669.000 Euro zur Verfgung, um die Wracks in der AWZ (Ausschlielichen Wirtschaftszone) zu kartieren und zu identifizieren. Daran knnen alle Wissenschaftler des DSM mitarbeiten. Das Geld stammt vom Bundesministerium fr Bildung und Forschung in Berlin, das wissen will, was da in der schmalen Wirtschaftszone zwischen dnischer und niederlndischer Hochsee am Meeresboden und darunter schlummert. Fr die Direktorin und Archologin des DSM, Dr. Ursula Warnke, hingegen geht es um mehr: Sie will wissen, ob ber mgliche kostbare Wrackfunde hinaus auch wie an der niederlndischen und englischen Kste - Siedlungsreste des einstigen Doggerlands aus der mittleren Steinzeit zu finden sind. Dabei arbeitet sie zuknftig eng mit weiteren Leibniz Instituten und dem Zentrum fr baltische und skandinavische Archologie zusammen.

Ihre Hoffnung sttzt sich auf Forschungen von englischen Archologen, die im Rahmen der Erkundung von l- und Gasfeldern in der stlichen Nordsee auf Siedlungen und Reste von Infrastrukturen aus der mittleren Steinzeit um 9.600 v. Chr. gestoen sind die belegen, dass das Doggerland einst festes, besiedeltes Land war und die aus der Fischerei bekannte Doggerbank ein Hhenzug darauf, der heute auf Seekarten als Untiefen zu erkennen ist.

Das BSH Bundesamt fr Seeschiffahrt und Hydrographie in Hamburg, der wichtigste Kooperationspartner im Projekt, hat zwar in den Vergangenheit mit Spezialschiffen seismische Messungen in der zu Deutschland gehrigen Ausschlielichen Wirtschaftszone vorgenommen und dokumentiert, wo Untiefen durch Wracks liegen, was da genau auf dem und im Meeresboden liegt, ist bisher nicht bekannt. Das knnen gesunkene Kutter, Kriegs- oder Frachtschiffe sein, die auf den ersten Blick zunchst keinen historischen Wert haben, aber mit unseren Forschungen knnen wir auch auf wertvolle Schiffs- und Siedlungsfunde stoen, die fr uns in der maritimen Archologie von herausragendem Wert sein knnen, begrndet Ursula Warnke ihr archologisches Interesse und fragt: Was gibt es da unten an Kulturdenkmalen? Welchen Wert haben sie?

Diese Neugier betrifft nicht allein mgliche Funde, sondern auch den Willen der DSM-Direktorin, die Arbeit des Deutschen Schiffahrtsmuseums auf diesem Gebiet weiter zu profilieren und das Bewusstsein fr das Forschungsgebiet der maritimen Archologie zu schrfen eine Arbeit, die der Grndungs-Direktor des DSM, Prof. Dr. Detlev Ellmers, bereits 1975 u. a. mit der Erforschung der Bremer Hansekogge von 1380 zu einem der Forschungsschwerpunkte des Forschungsmuseums gemacht hat.

Dr. Ursula Warnke sieht sich in der konsequenten Fortfhrung dieser Aufgabe bestrkt und beruft sich vor allem auch auf die jngste wissenschaftliche Evaluierung des Museums durch die Leibniz-Gemeinschaft. Wir sind aufgefordert, mehr Engagement in die maritime Archologie zu investieren, sagt sie und meint damit nicht ausschlielich die Schiffsarchologie: Schiffe allein sagen nicht alles aus. Die maritime Archologie, wie ich sie mir fr die Zukunft bei uns vorstelle, betrachtet auch das Umfeld, die Infrastrukturen, die Hfen und was dazu gehrt.

Als Initiatorin des ersten groen Forschungsprojektes nach der Kogge steht sie jetzt vor der Aufgabe, die Aufzeichnungen des Bundesamtes fr Seeschiffahrt und Hydrographie zu sichten und sucht dafr gegenwrtig die Untersttzung eines qualifizierten Forschers. Denn die Hlfte des Drei-Jahres-Budgets aus Berlin ist der Einstellung von Personal gewidmet, der Rest entfllt auf die Anschaffung von Forschungsgerten. Wir brauchen als archologische Grundausstattung die neueste Technik, die auch in der Lage ist, am Meeresboden bis zu mehreren Meter tief ins Sediment vorzustoen, begrndet Ursula Warnke die Investitionen.

Bevor die Arbeit auf See beginnt, steht aber ab 1. September 2011 zunchst das Studium von umfangreichen BSH-Akten an. Ursula Warnke: Wir wissen wohl: Da ist was. Aber wir wissen noch nicht was, weil die Wracksuche des BSH keine inhaltliche Bestimmung zur Aufgabe hatte. Da sollen Aktenerkundungen zunchst helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen, bevor im nchsten Jahr begonnen wird, mit Spezialgert auch das riesige Seegebiet der ausschlielichen Wirtschaftszone archologisch zu erkunden.

Sorgen macht sich Ursula Warnke etwas darber was ist, wenn wir etwas wertvolles finden? Im Gegensatz zu England oder Dnemark gibt es in Deutschland keine nationale Denkmalschutzbehrde. Da sind die Englnder und Dnen viel weiter, bedauert sie.

Die Zeit drngt im Deutschen Schiffahrtsmuseum; denn mit der Erschlieung von Standorten fr Offshore-Windkraftparks in der deutschen Wirtschaftszone nahe Helgoland, droht auch mglichen wertvollen Wissenschaftsfunden Gefahr. Bevor noch weitere Windkraft-Fundamente gebaut und noch weitere Unterseekabel gezogen werden, will das DSM-Team wissen, was sich hinter den gut 2.000 Wracks verbirgt und was mglicherweise noch darunter Wertvolles liegt. Ich sehe uns hier als Partner und nicht als Gegner der Wirtschaft. Wir wollen nicht behindern, aber mit der Industrie gemeinsam dokumentieren und ggf. retten, betont Ursula Warnke und erinnert daran, dass auch der Untergang von Doggerland eine Folge des Klimawandels gewesen sei.

Dr. Ursula Warnke, www.dsm.museum



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