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IRAQ - Ein Rundgang durch die Menschheitsgeschichte
Neue Zrcher Zeitung, 26 APRILE 2003



Die Sammlungen des Irakischen Nationalmuseums in Bagdad
Noch weiss man nicht genau, wie viel von den Bestnden des geplnderten irakischen Nationalmuseums endgltig zerstrt oder verloren ist und was eventuell noch gerettet werden kann. In einer Art Rundgang durch die nun zerstrten Sle fhrt der folgende Beitrag die Kostbarkeit und den wissenschaftlichen Wert der Sammlungen vor Augen.


Von Winfried Orthmann

In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die archologische Erforschung Mesopotamiens. Forscher aus Frankreich und England unternahmen Ausgrabungen in den Hauptstdten des assyrischen Reiches und legten Palste mit wunderbaren Wandreliefs frei, die in Europa ein neues Interesse an den Kulturen des Alten Orients begrndeten. Damals war es noch selbstverstndlich, dass die von den Wnden abgenommenen Reliefs nach Europa geschafft wurden, wo sie die Museen in Paris und London bereicherten. Andere Objekte konnten von europischen und amerikanischen Museen und Sammlern ohne Schwierigkeiten erworben werden. In den vom Osmanischen Reich verwalteten Provinzen Mesopotamiens gab es niemanden, der sich um die kulturelle Vergangenheit dieser Gebiete kmmerte, und auch in der Hauptstadt Konstantinopel erwachte erst in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts das Interesse an archologischen Funden. Seither mussten die auslndischen Ausgrber einen Teil ihrer Funde dem Antikenmuseum in Konstantinopel berlassen, wo sich noch heute eine reiche Sammlung mesopotamischer Altertmer befindet.

Mit den britischen Truppen, die im Ersten Weltkrieg Mesopotamien besetzten, kam Gertrude Bell in das Land - eine Kennerin des Orients und seiner Geschichte, die sich sofort um den Schutz der Altertmer des Landes bemhte und die an dessen archologischer Erforschung lebhaften Anteil nahm. Auf ihre Initiative hin begann man 1923 mit dem Aufbau eines archologischen Museums in Bagdad, dessen erster Saal 1926 von dem damaligen Knig Faisal erffnet wurde. Im Antikengesetz des Iraks von 1924 wurde das Prinzip der Fundteilung festgeschrieben: Alle auslndischen Expeditionen mussten die Hlfte der Ausgrabungsfunde dem Irak- Museum in Bagdad berlassen, dazu auch alle als einmalig angesehenen Kunstwerke.

In den spten zwanziger und dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts intensivierte sich die Ausgrabungsttigkeit im Irak, an der sich nicht nur englische, sondern auch franzsische, amerikanische und deutsche Expeditionen beteiligten. Auch einheimische Wissenschafter, zumeist in Europa ausgebildet, begannen eigene Ausgrabungen durchzufhren. Dementsprechend verstrkte sich der Zustrom von Fundgegenstnden in das Irak- Museum, das 1932 in ein neues Gebude umziehen konnte. Das 1936 erneuerte Antikengesetz sah weiterhin eine Fundteilung vor, die erst 1974 bei einer Novellierung des Gesetzes abgeschafft wurde. Fortan blieben - wie in fast allen anderen Staaten mit alten Kulturen auch - die archologischen Funde vollstndig im Land.

STOLZ EINER NATION
Von 1963 an wurde nach Plnen eines deutschen Architekten fr das Irak-Museum ein grosszgiger Neubau im Westteil Bagdads errichtet, der 1966 durch den damaligen Prsidenten Mohammad Arif eingeweiht wurde. In rumlicher Verbindung mit dem Museum entstanden ein Forschungs- und Ausbildungszentrum mit einer umfangreichen Bibliothek sowie Brorume der fr die Verwaltung der Antiken zustndigen Behrde. Dort werden alle Unterlagen ber die im Land durchgefhrten archologischen Forschungen aufbewahrt. 1984 musste das Museumsgebude noch einmal betrchtlich erweitert werden, um die angewachsenen Museumsbestnde angemessen ausstellen zu knnen und um in den Magazinen alle die Objekte aufzubewahren, die als Studiensammlung fr die archologische Forschungsarbeit von Bedeutung sind.

In den siebziger Jahren begann im Irak die Einrichtung neuer Museen in den Provinzhauptstdten, zunchst als Dpendancen des Irak-Museums. Auf diese Weise wurde zustzlicher Raum gewonnen, um die immer zahlreicher werdenden Funde aus der gesteigerten Grabungsttigkeit unterbringen zu knnen: Im Zusammenhang mit der Verwirklichung mehrerer grosser Staudammprojekte hatte die Regierung des Iraks zahlreiche Rettungsgrabungen angeregt und nachhaltig gefrdert. Diese Provinzmuseen erffneten zugleich der Bevlkerung ausserhalb von Bagdad die Mglichkeit, die Zeugnisse der eigenen kulturellen Vergangenheit kennen zu lernen. Manche dieser Schausammlungen waren bedeutend genug, um auch fr Touristen attraktiv zu sein; besonders das Museum von Mossul ist hier zu nennen.

In Bagdad selbst wurde das Museum keineswegs nur von den in das Land kommenden Touristen besichtigt, deren Zahl aufgrund der politischen Situation nie besonders gross war. Vertreter der irakischen Regierung brachten bei verschiedenen Anlssen zum Ausdruck, dass der Stolz auf die Bedeutung des Iraks als eines der wichtigsten Zentren der islamischen Welt des Mittelalters sowie das Bewusstsein seiner Verwurzelung in den vorislamischen Hochkulturen eine Grundlage fr die Gestaltung der Zukunft sein solle. Dementsprechend wurde das Museum als wichtige Bildungseinrichtung angesehen und von zahlreichen Schulklassen besucht. Zumindest fr den gebildeten Teil der irakischen Bevlkerung wurde es zu einem wichtigen Bezugspunkt fr das kulturelle Gedchtnis.



Mit Beginn des iranisch-irakischen Krieges im Jahr 1980 wurde das Museum geschlossen, die Bestnde wurden ausgelagert, um sie gegen Kriegsverluste zu schtzen. Nach dem Ende dieses Krieges begann man, die Museen wieder herzurichten. Bei dem Ausbruch der Kuwait-Krise im Jahr 1990 erfolgte erneut eine Auslagerung der Bestnde des Bagdader Museums. Die weniger gut geschtzten Provinzmuseen im Sden des Landes erlitten erhebliche Verluste durch Plnderungen nach dem Einmarsch der US-Truppen; von den damals gestohlenen Ausstellungsstcken konnte nur ein verschwindend kleiner Teil wieder beschafft werden. Die Ausstellungsrume des Irak-Museums wurden im Frhjahr 2000 von den Mitarbeitern des Museums mit sehr viel Arbeitsaufwand neu eingerichtet und der ffentlichkeit wieder zugnglich gemacht.



Die Zustndigkeit des Irak-Museums erstreckt sich auf alles, was nach der Definition der irakischen Gesetze als antik anzusehen ist, d. h. alles, was lter ist als 200 Jahre. In der Ausstellung wurden die einzelnen Perioden der mesopotamischen Kulturgeschichte in zeitlicher Abfolge vorgestellt.



Sie beginnt mit der Vorgeschichte, die von der Altsteinzeit ber die Sesshaftwerdung des Menschen in der jngeren Steinzeit bis zu der Landnahme in dem vorher versumpften Schwemmland von Euphrat und Tigris und dem Entstehen der ersten grsseren Ansiedlungen reicht. Die Entstehung einer stdtischen Kultur bereits im frhen 4. Jahrtausend v. Chr. macht Mesopotamien neben gypten zu einem Ausgangspunkt jener gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung, die zur Entstehung unserer eigenen Zivilisation gefhrt hat. Aus dieser Zeit stammen die eher unscheinbaren Steinwerkzeuge und Tongefsse, die vor allem durch die Vielfalt der auf ihnen angebrachten Malmuster beeindruckten.

Besonders deutlich wurden die kulturellen Leistungen des alten Mesopotamien in der folgenden sumerischen Abteilung. Ausstellungsstcke aus der Stadt Uruk im Sden Mesopotamiens aus der Zeit um 3000 v. Chr. verdeutlichten die Herausbildung einer Schrift, die zunchst fr die Bedrfnisse der Verwaltung einer komplexer werdenden Gesellschaft erfunden wurde. Nach ihrer Entwicklung von reinen Bildzeichen zu abstrakteren Zeichenformen, die wir wegen ihrer eigentmlichen Gestaltung als Keilschrift bezeichnen, diente sie sehr bald auch zur Aufzeichnung von Literatur und Geschichte. Als Schreibmaterial dienten aus feinem Ton hergestellte kissenfrmige Tafeln. Das Irak-Museum besass die wohl grsste Tontafel-Sammlung der Welt, darunter auch sehr zahlreiche Beispiele aus der Frhzeit der Schriftentwicklung, die bis heute kaum zu lesen und zu verstehen sind.

Eng verbunden mit der Entwicklung der Schreibkunst ist die Entstehung walzenfrmiger Siegel mit bildlichen Darstellungen, die auf den Tontafeln abgerollt werden konnten, um deren Inhalt zu legitimieren. Zugleich benutzte man diese Rollsiegel, um Tonklumpen zu siegeln, mit denen Behlter der verschiedensten Art, aber auch Tren plombiert werden konnten, um sie gegen ein unbefugtes ffnen zu sichern. Die Bilddarstellungen dieser Siegel, oft mit hohem knstlerischem Anspruch ausgefhrt, erschliessen wegen der grossen Zahl der gefundenen Stcke die Vorstellungswelt der Sumerer und ihrer Nachfolger viel umfassender, als dies Reliefs und andere Kunstwerke tun knnen. Auch auf diesem Gebiet besass das Irak-Museum eine unvergleichlich reiche Sammlung, von der allerdings bisher nur ein kleiner Teil verffentlicht werden konnte. Leider sind Rollsiegel ein sehr beliebtes Sammlerobjekt, und da sie sich verhltnismssig leicht ber Grenzen schmuggeln lassen, werden viele solche Siegel schon seit langer Zeit illegal ausgegraben und in Amerika, Europa und Japan verkauft.



In der sumerischen Abteilung waren aber auch die ltesten Zeugnisse der Reliefkunst und der Rundplastik ausgestellt, die ebenfalls um 3000 v. Chr. entstanden sind. Das vielleicht berhmteste Werk dieser Frhzeit ist der fast lebensgrosse Kopf einer weiblichen Figur, vielleicht einer Gttin, aus Uruk. Aus den folgenden Jahrhunderten stammen zahlreiche Weihgaben, Statuen und Reliefs, die von Herrschern und hohen Beamten fr die Tempel des Landes gestiftet wurden. Bei den Ausgrabungen in der Stadt Ur im Sden des Landes wurden die Grber der dortigen Herrscher aus der Zeit um 2500 v. Chr. entdeckt. Sie enthielten Schmuck, Waffen, Gerte und Gefsse, vielfach aus Edelmetall. Von Musikinstrumenten und Kstchen aus Holz haben sich fast nur die kostbaren Mosaikverzierungen erhalten, die von den Archologen in mhevoller Kleinarbeit geborgen und rekonstruiert werden konnten. Diesen Schatz, einen der bedeutendsten archologischen Funde aus Mesopotamien, teilte sich das Irak-Museum mit Museen in England und den USA.



In der babylonischen Abteilung des Museums wurden die Funde aus der Zeit nach der bernahme der Macht durch die semitischen Akkader um 2350 v. Chr. und dem Aufstieg Babylons im 2. Jahrtausend v. Chr. aufgestellt. Hier befand sich der aus Kupfer gegossene lebensgrosse Kopf eines akkadischen Herrschers, in seiner Lebendigkeit ein wunderbares Zeugnis der hohen knstlerischen Qualitt der Bildkunst dieser Zeit. Zwei Lwenfiguren aus gebranntem Ton, die einst den Eingang zu einem Tempel aus dem frhen zweiten Jahrtausend v. Chr. in Tell Harmal bewachten, waren in diesem Saal ebenso ausgestellt wie die aus Formziegeln gebildeten Figuren von Berg- und Wassergottheiten, welche die Fassade eines Tempels aus der Zeit der Kassiten (um 1415 v. Chr.) schmckten.



SCHTZE DER ASSYRER

Einen grossen Raum nahm im Irak-Museum die assyrische Kunst ein. Wandreliefs aus den assyrischen Palsten, die nicht schon im 19. Jahrhundert nach Europa verbracht worden waren, kamen bei spteren Nachgrabungen zutage und gelangten in die Museen von Bagdad und Mosul. Der Gedanke, sie an Ort und Stelle zu belassen, sie dort gegen weitere Verwitterung und Zerstrung zu schtzen und somit die assyrischen Palste zu Freilichtmuseen auszugestalten, liess sich bisher wegen fehlender Mittel kaum verwirklichen. Ein mit Reliefs verziertes Thronpodest aus der Zeit des Herrschers Salmanassar III. (zweite Hlfte des 9. Jh. v. Chr.) war eines der Glanzstcke dieser Abteilung. Grosse Bewunderung fanden bei allen Besuchern auch die Mbelbeschlge aus Elfenbein, die in den assyrischen Palsten gefunden wurden: Viele von ihnen haben die assyrischen Herrscher im 9. und 8. Jh. v. Chr. als Beute von ihren Kriegszgen nach Syrien mitgebracht. Ein Kopf aus Elfenbein wurde wegen der Ebenmssigkeit der Zge und des feinen Lchelns der dargestellten Frau als Mona Lisa von Nimrud bezeichnet.



Eine besondere Bereicherung erfuhr die Sammlung des Irak-Museums vor einigen Jahren durch die Ausgrabung unversehrter Grber assyrischer Kniginnen des 9. und 8. Jh. in einem der assyrischen Palste in Nimrud unweit von Mosul. Der Reichtum an Schmuck und Gefssen aus Gold und Edelsteinen, den die Grber enthielten, macht diesen Fund zu einer der bedeutendsten archologischen Entdeckungen seit der Auffindung des Grabes von Tutanchamun. Wegen der schwierigen Lage im Irak seit dem Golfkrieg von 1991 konnten diese Schtze bisher noch nie der ffentlichkeit prsentiert werden. Die Anstrengungen der irakischen Archologen haben sich darauf konzentriert, den Fundplatz zu schtzen, damit dort nicht durch Raubgrabungen vielleicht noch vorhandene weitere Grber zerstrt werden.



Auch die Perioden nach dem Ende des assyrischen Weltreichs um 612 v. Chr. waren durch bedeutende Funde vertreten, vor allem die Zeit der parthischen Herrschaft: Im 1. und 2. Jh. n. Chr. wurde die Stadt Hatra in der Steppe zwischen Euphrat und Tigris zu einem wichtigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum. Dieser Periode waren Ausstellungssle mit lebensgrossen Steinbildwerken und Reliefs aus Hatra gewidmet; auch eine bronzene Herkules- Figur aus Seleukia am Tigris fand hier ihren Platz. Die Kultur dieser Periode wird durch eine eigentmliche Mischung griechisch-hellenistischer und altorientalischer Elemente gekennzeichnet.



Die dann folgende Zeit, in der Mesopotamien unter der Herrschaft der aus Iran stammenden Herrscher aus dem Haus der Sassaniden stand, war in der Sammlung des Irak-Museums ebenfalls durch interessante Funde vertreten.



Nach der Eroberung durch die Araber und dem Sieg des Islam wurde der Irak mit der 762/63 gegrndeten Hauptstadt Bagdad nicht nur zu einem politischen, sondern auch zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum. In Samarra nordwestlich von Bagdad grndeten die Kalifen in der zweiten Hlfte des 9. Jahrhunderts eine neue Residenzstadt. Der Stuckdekor der in Samarra errichteten Bauten, der zu den bedeutendsten Zeugnissen der islamischen Kunst des frhen Mittelalters gehrt, war in der Sammlung des Irak-Museums durch herausragende Beispiele vertreten. Glasierte Kacheln und Holzschnitzarbeiten und frhe arabische Manuskripte bildeten ebenfalls einen wesentlichen Teil der gezeigten Denkmler islamischer Kultur.


UNERSCHLOSSENE FUNDE

Die in der Schausammlung ausgestellten Stcke bildeten - wie in allen Museen - immer nur einen kleinen Teil dessen, was durch Ausgrabungsttigkeit, durch Ankauf, durch Schenkung und durch die Beschlagnahme illegal ausgegrabener Objekte in das Irak-Museum gelangt ist. Das Museumsinventar verzeichnete in den Jahren, fr die Statistiken verffentlicht wurden, einen jhrlichen Zuwachs von 5000 bis 6000 Objekten, darunter naturgemss viele Dinge, die ihren Wert nur durch den archologischen Kontext erhalten, in dem sie zutage kamen. Der zeitliche Abstand zwischen der Bergung durch Archologen und der wissenschaftlichen Verffentlichung solcher Funde ist manchmal betrchtlich. In den Jahren seit dem ersten Golfkrieg und der Verhngung des Embargos haben die irakischen Archologen mit ungeheuren Schwierigkeiten zu kmpfen gehabt, so dass eine angemessene wissenschaftliche Publikation der neu in das Museum gelangten Funde noch kaum erfolgen konnte.



Dies gilt vor allem fr die vielen tausend Keilschrifttexte, deren Bearbeitung selbst unter wesentlich gnstigeren Bedingungen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Unser Wissen ber die altorientalischen Kulturen und unsere Einsicht in die Verbindungen, die zwischen der sumerischen, babylonischen und assyrischen berlieferung und jener des Alten Testaments besteht, beruhen aber fast ausschliesslich auf solchen Texten. Die Sammlung von Keilschrifttafeln bildete daher einen der wichtigsten und erst zu einem kleinen Teil erschlossenen Schtze des Irak-Museums.



Viele der ausgestellten und in den Magazinen verwahrten Objekte mussten in mhevoller Arbeit von den Fachleuten des Irak-Museums gereinigt und konserviert werden, um sie nach ihrer Bergung aus dem oft salzhaltigen Boden des Landes fr die Zukunft zu erhalten. Dies gilt besonders fr die delikaten Elfenbeinreliefs und viele Metallobjekte, aber auch fr die Tontafeln, die zerfallen oder unlesbar werden knnen, wenn sie nicht gebrannt worden sind. Die stndige sachkundige Betreuung dieser Sammlungen ist daher fr deren Bewahrung unabdingbar.



Das Irak-Museum mit seinen Schtzen aus allen Perioden der mesopotamischen Zivilisation war - insgesamt betrachtet - fr die orientalische Archologie und Geschichtswissenschaft von hnlich einmaliger Bedeutung, wie es das gyptische Museum in Kairo fr die gyptologen ist. Die Beraubung und teilweise Zerstrung dieser Sammlungen bedeutet fr die vorderasiatische Archologie und die altorientalische Philologie einen noch gar nicht abschtzbaren Verlust.




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